Definition von Shareware
Durch das Shareware-Prinzip können Sie Software vor dem Kauf intensiv testen. Wenn Sie ein Shareware-Programm getestet haben und es weiterhin nutzen, wird erwartet, dass Sie sich registrieren. Die genauen Regelungen sind von Programm zu Program verschieden: Bei einigen ist die Registrierung erforderlich, bei anderen wird sie zumindest erwartet, einige beschränken die Zeit, in denen Sie das Programm testen können. Auch das, was Sie durch die Registrierung erhalten, kann unterschiedlich sein: von dem Recht, die Software weiterhin zu benutzen, bis hin zu aktualisierten Versionen mit gedruckten Handbüchern.
Sowohl für Shareware als auch für kommerzielle Produkte gelten gesetzliche Copyright-Bestimmungen. Die Rechte verbleiben bei ihrem Inhaber. Shareware-Autoren sind genauso fähige Programmierer wie die von kommerzieller Software, und die Programme sind in der Regel von vergleichbarer Qualität (in beiden Lagern gibt es gute wie schlechte Programme!). Der Hauptunterschied liegt in der Art und Weise, wie die Software vertrieben wird. Bei Shareware gewährt der Hersteller insbesondere das Recht, die Software zu kopieren und an jedermann oder an eine bestimmte Gruppe weiterzugeben. So verlangen z. B. einige Shareware-Autoren, dass sich Anbieter von kommerziellen Software-Sammlungen auf CD zuvor eine schriftliche Genehmigung einholen.
Shareware ist also eine Vertriebsmethode und nicht irgendein Typ von Software. Ob kommerzielle Software oder Shareware - die Anwendungen, die Ihren Anforderungen und Ihrem Budget entsprechen, werden Sie schon finden. Das Shareware-Prinzip macht es jedoch einfacher, die Programme zu finden, die Ihre Anforderungen erfüllen, da Sie sie vor dem Kauf ausgiebig testen können. Außerdem ist Shareware preisgünstiger, weil die zum Teil erheblichen Kosten des konventionellen Vertriebs entfallen. Shareware bietet eine echte Geld-zurück-Garantie: Wenn Sie das Produkt nicht benutzen, brauchen Sie es auch nicht zu bezahlen.